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	<title>Kerstin Köditz</title>
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	<description>mutig und engagiert</description>
	<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:34:15 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>CDU: Sächsischer Fraktionspressesprecher mit Interview in der &#8220;National-Zeitung&#8221; (TAZ, 11.03.10)</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dermarsl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Pressesprecher der sächsischen CDU-Fraktion äußert sich in der rechtsextremen Wochenzeitung des DVU-Gründers Gerhard Frey. Die Opposition wundert sich, die Nazis jubeln. VON ANDREAS SPEIT
National-Zeitung: eignet sich nicht nur als Sichtschutz, wie hier für DVU-Politiker, sondern auch als Kotztüte. Foto: ap
Der Pressesprecher der CDU-Fraktion in Sachsen hat sich in der rechtsextremen &#8220;National-Zeitung&#8221; geäußert und sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pressesprecher der sächsischen CDU-Fraktion äußert sich in der rechtsextremen Wochenzeitung des DVU-Gründers Gerhard Frey. Die Opposition wundert sich, die Nazis jubeln. VON ANDREAS SPEIT</p>
<p>National-Zeitung: eignet sich nicht nur als Sichtschutz, wie hier für DVU-Politiker, sondern auch als Kotztüte. Foto: ap</p>
<p>Der Pressesprecher der CDU-Fraktion in Sachsen hat sich in der rechtsextremen &#8220;National-Zeitung&#8221; geäußert und sich damit heftige Kritik der Opposition eingehandelt.</p>
<p>Die größte rechtsextreme Wochenzeitung Deutschlands kündigt die Äußerungen von CDU-Fraktionssprecher Dirk Reelfs als &#8220;Interview&#8221; gleich auf der Titelseite ihrer aktuellen Ausgabe an. Im Innenteil der Zeitung des DVU-Gründers Gerhard Frey folgen dann zwei knappe Antworten zum sächsischen Versammlungsgesetz und zur umstrittenen militärischen Nutzung des Flughafens Leipzig/Halle. Auf derselben Seite findet sich noch ein  längeres Gespräch mit dem sächsischen NPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel zu denselben Themen.</p>
<p>&#8220;Ich halte dieses Interview keineswegs für einen entschuldbaren Lapsus&#8221;, erklärte  Kerstin Köditz von der sächsischen Linksfraktion. Sie meint damit weniger den Inhalt als allein die Tatsache, dass der Fraktionssprecher einer demokratischen Partei mit einem Blatt rede, zu dessen wesentlichen Merkmalen die Verunglimpfung demokratischer Institutionen und die Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen gehörten. Das sei &#8220;wohl ohne Beispiel&#8221;, sagte Köditz.</p>
<p>Auch im aktuellen Verfassungsschutzbericht des Bundesinnenministeriums wird die rund 33.000 Auflagen starke Zeitung wegen ihres Rassismus, Antisemitismus und ihrer NS-Beschönigung ausführlich erwähnt. Den Autoren der Zeitung gehe es um den &#8220;gezielten Angriff auf wesentliche Prinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung&#8221;, heißt es dort.</p>
<p>Er habe zwei Fragen schriftlich beantwortet, die ihm von der Zeitung per E-Mail geschickt worden waren, sagte CDU-Mann Reelfs der taz. &#8220;Ich wusste aber nicht, dass die Antworten als ein Interview erscheinen sollten&#8221;, betonte er. Die Form der Veröffentlichung habe ihn insofern überrascht.</p>
<p>Die Fragen habe er aber nach einem &#8220;langen Abwägungsprozess&#8221; bewusst beantwortet. &#8220;Ich stufe das Recht der Presse auf Information sehr hoch ein&#8221;, sagte Reelfs. &#8220;Auch wenn mir das Medium ganz und gar nicht gefällt, erfolgt eine Antwort.&#8221; Eine unterschiedliche Behandlung der Presse hält er für unangebracht.</p>
<p>Die sächsische NPD-Fraktion applaudierte Reelfs. &#8220;Ich finde es außerordentlich erfreulich, dass bei der CDU-Fraktion offenbar keine Scheuklappen mehr existieren&#8221;, erklärte Fraktionschef Apfel. Mit Blick auf das eigene Interview auf der Seite behauptete er: Hier finde &#8220;eine publizistische Auseinandersetzung auf Augenhöhe statt&#8221;.</p>
<p>Linksparteipolitikerin Köditz befürchtete just solche Reaktion. &#8220;Die sächsische CDU sollte sich im Klaren sein, dass sie mit der Distanzlosigkeit zur DVU gleichzeitig die NPD aufwertet&#8221;, sagte sie.</p>
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		<title>CDU auf &#8220;publizistischer Augenhöhe&#8221; mit der NPD (npd-blog.info, 9.3.)</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dermarsl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum neuen Sächsischen Versammlungsgesetz und zur militärischen Nutzung des Flughafens Leipzig/Halle hat die rechtsextreme &#8220;National-Zeitung&#8221; von Ex-DVU-Chef Frey die Fraktionen der im Sächsischen Landtag vertretenen Parteien befragt. &#8220;Lesen Sie die Antworten von Dirk Reelfs, Pressesprecher der CDU-Fraktion, und von Holger Apfel, Vorsitzender der NPD-Fraktion&#8221;, bewirbt das Blatt den Artikel. Über diesen freut sich besonders die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum neuen Sächsischen Versammlungsgesetz und zur militärischen Nutzung des Flughafens Leipzig/Halle hat die rechtsextreme &#8220;National-Zeitung&#8221; von Ex-DVU-Chef Frey die Fraktionen der im Sächsischen Landtag vertretenen Parteien befragt. &#8220;Lesen Sie die Antworten von Dirk Reelfs, Pressesprecher der CDU-Fraktion, und von Holger Apfel, Vorsitzender der NPD-Fraktion&#8221;, bewirbt das Blatt den Artikel. Über diesen freut sich besonders die NPD-Fraktion, deren Chef Holger Apfel findet es nach eigenen Angaben &#8220;außerordentlich erfreulich, daß bei der CDU-Fraktion offenbar keine Scheuklappen mehr existieren, wenn von der Redaktion einer ausgesprochen nationalen Wochenzeitung wie der ,National-Zeitung&#8217; Anfragen gestellt werden&#8221;. Hier finde eine &#8220;publizistische Darstellung auf Augenhöhe&#8221; statt, so Apfel, die &#8220;Herr Reelfs mit seinen Antworten an die NZ-Redaktion unterstützt&#8221;.</p>
<p>Zum Interview des Pressesprechers der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag mit der &#8220;National-Zeitung&#8221; erklärte Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion der LINKEN im Landtag, gegenwärtig kursiere &#8220;in der CDU-Mitgliedschaft ein Aufruf, den angeblichen Linkstrend in dieser Partei zu stoppen&#8221;. Der Landesverband Sachsen der CDU und besonders dessen Vorsitzender, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, hätten hingegen allen Grund, &#8220;den Rechtstrend in ihrer Landtagsfraktion zu stoppen&#8221;, so Köditz. Es sei wohl &#8220;ohne Beispiel, dass der Pressesprecher der Fraktion einer demokratischen Partei einem Blatt ein Interview gibt, zu dessen wesentlichen Merkmalen &#8212; so das Sächsische Landesamt für Verfassungsschutz &#8212; die &#8220;Verunglimpfung demokratischer Institutionen&#8221; sowie die &#8220;Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen, verbunden mit antisemitischen Äußerungen&#8221;, gehören&#8221;. &#8220;Für mich stellt es ein weiteres Indiz für die Öffnung der sächsischen CDU nach rechts dar&#8221;, so Köditz.</p>
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		<title>CDU-Landtagsfraktion nach rechts offen?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dermarsl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Interview des Pressesprechers der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag mit der rechtsextremen &#8220;National-Zeitung&#8221; erklärt Kerstin Köditz, Sprecherin für Antifaschistische Politik der Fraktion der LINKEN im Landtag:
Gegenwärtig kursiert in der CDU-Mitgliedschaft ein Aufruf, den angeblichen Linkstrend in dieser Partei zu stoppen. Der Landesverband Sachsen der CDU und besonders dessen Vorsitzender, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, hätten gegenwärtig allen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Interview des Pressesprechers der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag mit der rechtsextremen &#8220;National-Zeitung&#8221; erklärt Kerstin Köditz, Sprecherin für Antifaschistische Politik der Fraktion der LINKEN im Landtag:</p>
<p>Gegenwärtig kursiert in der CDU-Mitgliedschaft ein Aufruf, den angeblichen Linkstrend in dieser Partei zu stoppen. Der Landesverband Sachsen der CDU und besonders dessen Vorsitzender, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, hätten gegenwärtig allen Grund, den Rechtstrend in ihrer Landtagsfraktion zu stoppen. Es ist wohl ohne Beispiel, dass der Pressesprecher der Fraktion einer demokratischen Partei einem Blatt ein Interview gibt, zu dessen wesentlichen Merkmalen &#8212; so das Sächsische Landesamt für Verfassungsschutz &#8212; die &#8220;Verunglimpfung demokratischer Institutionen&#8221; sowie die &#8220;Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen &#8212; verbunden mit antisemitischen Äußerungen&#8221; gehören. Die sächsische CDU sollte sich darüber im Klaren sein, dass sie mit Distanzlosigkeit zur DVU gleichzeitig deren Bündnispartner NPD aufwertet.<br />
Ich halte dieses Interview keineswegs für einen entschuldbaren Lapsus. Für mich stellt es ein weiteres Indiz für die Öffnung der sächsischen CDU nach rechts dar. Immerhin war Fraktionspressesprecher Dirk Reelfs vor seiner jetzigen Tätigkeit in gleicher Funktion für den damaligen Minister und heutigen Fraktionsvorsitzenden Steffen Flath tätig. Es ist kaum vorstellbar, dass ein Interview mit solch politischer Tragweite ohne den Segen des Fraktionsvorsitzenden erfolgt ist. Immerhin hat der fragende Redakteur der &#8220;National-Zeitung&#8221; keinen Zweifel daran gelassen, für welches Presseorgan die Antworten gedacht waren. Es ist wohl müßig, darauf zu hoffen, dass die Rechtsausleger in der sächsischen CDU gestoppt werden. Eine Distanzierung der Fraktionsspitze von dieser politischen Geschmacklosigkeit ist allerdings angebracht und überfällig.</p>
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		<title>Zum Frauentag</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dermarsl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des Internationalen Frauenkampftags verteilen heute Männer der LINKEN rote Nelken an zahlreiche Frauen. Gemeinsam mit einem Flugblatt wurde auf die weitergehende Diskriminierung von Frauen in unserer Gesellschaft hingewiesen. Es ist nicht akzeptabel, dass Frauen heute mehr denn je von Armut (besonders im Alter) betroffen sind. Es ist nicht akzeptabel, dass Frauen immer noch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Internationalen Frauenkampftags verteilen heute Männer der LINKEN rote Nelken an zahlreiche Frauen. Gemeinsam mit einem Flugblatt wurde auf die weitergehende Diskriminierung von Frauen in unserer Gesellschaft hingewiesen. Es ist nicht akzeptabel, dass Frauen heute mehr denn je von Armut (besonders im Alter) betroffen sind. Es ist nicht akzeptabel, dass Frauen immer noch ein Fünftel weniger als Männer verdienen. Und es ist nicht akzeptabel, wenn Frauen nicht einmal von ihren eigenen Männern zu ihrem Ehrentag den Respekt gezollt bekommen, der ihnen zusteht. In letztere Lücke ist die LINKE heute gesprungen. Allen Frauen an dieser Stelle alles Gute und kämpferische Erfolge zum Internationalen Frauentag!</p>
<p><a href="http://www.kerstin-koeditz.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/frauentag.jpg"><img src="http://www.kerstin-koeditz.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/frauentag-300x150.jpg" alt="" title="frauentag" width="300" height="150" class="aligncenter size-medium wp-image-1054" /></a></p>
<p>Das Flugblatt der LINKEN zum diesjährigen Frauentag:<br />
<a href="http://www.kerstin-koeditz.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/lisa1.jpg"><img src="http://www.kerstin-koeditz.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/lisa1-219x300.jpg" alt="" title="lisa1" width="219" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1055" /></a><a href="http://www.kerstin-koeditz.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/lisa2.jpg"><img src="http://www.kerstin-koeditz.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/lisa2-214x300.jpg" alt="" title="lisa2" width="214" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1056" /></a></p>
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		<title>Brandis: Köditz kritisiert „verzerrte Wahrnehmung“</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dermarsl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Landkreis Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Verwundert über die Aussagen des Leiters der Polizeidirektion Westsachsen, Jürgen Georgie, vor dem Brandiser Stadtrat zeigt sich die Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (Linke). Man könne die Besorgnis der Bürger wegen der unzureichenden Besetzung des Polizeipostens in der Stadt nicht einfach mit einem Verweis auf die erfolgten Stellenkürzungen abtun. Zumindest sei die Ergänzung notwendig, dass der geplante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verwundert über die Aussagen des Leiters der Polizeidirektion Westsachsen, Jürgen Georgie, vor dem Brandiser Stadtrat zeigt sich die Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (Linke). Man könne die Besorgnis der Bürger wegen der unzureichenden Besetzung des Polizeipostens in der Stadt nicht einfach mit einem Verweis auf die erfolgten Stellenkürzungen abtun. Zumindest sei die Ergänzung notwendig, dass der geplante Stellenabbau im Öffentlichen Dienst durch die Staatsregierung eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage zur Folge haben werde. „Ob sich bei einer weiteren Ausdünnung der Polizeipräsenz vor Ort noch die bisherige ordentliche Aufklärungsquote halten lassen wird, darf bezweifelt werden“, meint Köditz.<br />
Sie sei zudem erstaunt über Georgies Aussage, dass zu politisch motivierten Straftaten in Brandis keine Aussage möglich sei, da noch die Auswertung laufe. Seit dem 26. Februar liege die Antwort der Staatsregierung auf eine Kleine Anfrage vor, die sie selbst zur Entwicklung politischer Straftaten in Brandis gestellt habe. Dabei sei festzustellen, dass es seit 2004 kontinuierlich rechts motivierte Straftaten in dem Ort gegeben habe. Außerdem sei bekannt, dass es in Brandis immer wieder rechtsextreme Veranstaltungen gebe. Dem stehe eine einzige Straftat, die als links motiviert vermutet wird, gegenüber. „Angesichts dieses Trends wird deutlich, dass die Resolution des Brandiser Stadtrats nach dem Überfall auf den Roten Stern Leipzig den Kern der Problematik sichtlich verfehlt und nur den Anschein erwecken soll, es werde konsequent reagiert“, kritisiert Köditz.<br />
In der Antwort auf ihre Kleine Anfrage werde zudem deutlich, dass die Stadt Brandis bisher „lediglich dürftige Aktivitäten“ zur Zurückdrängung der extremen Rechten unternommen habe. Leider trage auch Polizeidirektor Jürgen Georgie zu der verzerrten Wahrnehmung seinen Teil bei, wenn er den SV Brandis von jeglicher Schuld an dem besagten Überfall freispreche. „Es gibt deutliche Indizien dafür, dass unter den Ordnern des Vereins auch Personen tätig sind, die zur extremen Rechten zu rechnen sind. Ein Jugendbetreuer hat für die NPD kandidiert“, fasst Kerstin Köditz zusammen. „Wenn Herr Georgie einräumt, dass sich auch Jugendliche aus Brandis in Zusammenhang mit dem Überfall im Fokus befinden, so kann wohl kaum davon ausgegangen werden, dass es zwischen diesen und den genannten Personen im SV Brandis keine Verbindung gibt.“ Sie vermisse in diesem Zusammenhang deutliche Reaktionen des Sportvereins.</p>
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		<title>Köditz kritisiert „unverantwortliche Kahlschlagpolitik“</title>
		<link>http://www.kerstin-koeditz.de/blog/2010/03/koditz-kritisiert-%e2%80%9eunverantwortliche-kahlschlagpolitik%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dermarsl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Landtag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kürzungen der Staatsregierung im Rahmen der Haushaltskonsolidierung nehmen nach Ansicht der Grimmaer Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linke) inzwischen „unverantwortliche Ausmaße“ an. Besonders bitter stoße ihr dabei auf, dass sich gleichzeitig von den Regierungsparteien „der Staat zur Beute“ gemacht werde und in einer „ungenierten Selbstbedienungsmentaltität“ das Sparen dann keine Rolle spiele, wenn man selbst betroffen sei.
„Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kürzungen der Staatsregierung im Rahmen der Haushaltskonsolidierung nehmen nach Ansicht der Grimmaer Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linke) inzwischen „unverantwortliche Ausmaße“ an. Besonders bitter stoße ihr dabei auf, dass sich gleichzeitig von den Regierungsparteien „der Staat zur Beute“ gemacht werde und in einer „ungenierten Selbstbedienungsmentaltität“ das Sparen dann keine Rolle spiele, wenn man selbst betroffen sei.<br />
„Bei der Flashmob-Aktion am Montag in Grimma war auf einem Plakat zu lesen, dass mehr in die Bildung statt in Beton investiert werden soll“, kommentiert sie. „Aber wenn ich sehe, dass es die Staatsregierung achselzuckend akzeptiert, dass die Kosten für den City-Tunnel in Leipzig immer weiter auf nunmehr eine Milliarde steigen und gleichzeitig dafür sorgt, dass viele Projekte der Kinder- und Jugendarbeit demnächst in ihrer Existenz gefährdet sind, muss ich feststellen, dass das genaue Gegenteil geschieht. Wer an der Jugend spart, spart an unser aller Zukunft.“<br />
Sie unterstütze deshalb die Protestaktionen von Jugendlichen und Wohlfahrtsverbänden. „Ich werde deshalb die Kosten für einen Bus nach Dresden zu der zentralen Demonstration am 10. März übernehmen“, erklärt Köditz. Anmeldungen seien telefonisch (03437-919627) über ihr Büro möglich. Die Fraktion der Linken habe gemeinsam mit der SPD für die nächste Landtagssitzung einen Antrag eingebracht, der die Rücknahme der beabsichtigten Kürzungen sowie die Beibehaltung der Jugendpauschale in bisheriger Höhe zum Ziel habe. „Eigentlich wäre eine deutliche Erhöhung der Gelder für Jugendarbeit zwingend erforderlich“, meint sie, „aber selbst diesen unverantwortlichen Kahlschlag werden wir nur stoppen können, wenn neben unseren Aktivitäten im Landtag auch außerparlamentarischer Druck entfaltet wird.“<br />
Sie sehe aber vor allem, dass auch in anderen Bereichen Kürzungen in einem Umfang geplant seien, die zum Erliegen der Arbeit führen würden. „Werden die Pläne von CDU und FDP umgesetzt, dann fallen 80% der Mittel für die Gleichstellungspolitik und Frauenförderung weg. Vereine wie Zuversicht e.V. in Wurzen müssten damit faktisch ihre Arbeit einstellen.“ Sie wünsche sich, dass es zu einer Zusammenarbeit der Betroffenen komme und werde deshalb versuchen, einen „Runden Tisch des Widerstandes“ zu initiieren, der die Gegenwehr auf den unterschiedlichen Ebenen und Bereichen koordiniere.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Handreichung zum Hartz-IV-Urteil</title>
		<link>http://www.kerstin-koeditz.de/blog/2010/02/handreichung-zum-hartz-iv-urteil/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 10:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dermarsl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Zur Diskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ehemalige Richter am Budnesgerichtshof, Wolfgang Neskovic, hat eine Handreichung zum Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgericht erarbeitet. Darin stellt er unter anderem fest, dass das &#8220;soziale Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums erstmals ausdrücklich als solches anerkannt&#8221; wurde. Auch dass das Existenzminimum &#8220;die physische Existenz und die gesellschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe&#8221; umfasst, stellt er ausdrücklich heraus.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige Richter am Budnesgerichtshof, Wolfgang Neskovic, hat eine Handreichung zum Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgericht erarbeitet. Darin stellt er unter anderem fest, dass das &#8220;soziale Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums erstmals ausdrücklich als solches anerkannt&#8221; wurde. Auch dass das Existenzminimum &#8220;die physische Existenz und die gesellschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe&#8221; umfasst, stellt er ausdrücklich heraus.</p>
<p><a href="http://www.kerstin-koeditz.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/wolfgang-neskovic-handreichung-zum-hartz-iv-urteil.pdf">Das 4-seitige Papier kann hier heruntergeladen werden (PDF).</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>65. Jahrestag der Bombardierung Dresdens: Rechte Gewalt im Vorfeld (ND, 13.2.2010)</title>
		<link>http://www.kerstin-koeditz.de/blog/2010/02/65-jahrestag-der-bombardierung-dresdens-rechte-gewalt-im-vorfeld-nd-1322010/</link>
		<comments>http://www.kerstin-koeditz.de/blog/2010/02/65-jahrestag-der-bombardierung-dresdens-rechte-gewalt-im-vorfeld-nd-1322010/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 15:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dermarsl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kerstin-koeditz.de/blog/?p=1064</guid>
		<description><![CDATA[Im Vorfeld des Dresdner Naziaufmarsches häuften sich Anschläge und Übergriffe von Neonazis, stellt stellt Ulli Jentsch fest. Er ist Mitarbeiter des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin.
Eine Woche vor dem Naziaufmarsch versuchten etwa 15 mit Handschuhen und Sonnenbrillen bekleidete Nazis, eine antifaschistische Kundgebung in der sächsischen Landeshauptstadt zu stören. Nach Angaben des Antifa-Recherche-Teams (ART) Dresden beteiligten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld des Dresdner Naziaufmarsches häuften sich Anschläge und Übergriffe von Neonazis, stellt stellt Ulli Jentsch fest. Er ist Mitarbeiter des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin.</p>
<p>Eine Woche vor dem Naziaufmarsch versuchten etwa 15 mit Handschuhen und Sonnenbrillen bekleidete Nazis, eine antifaschistische Kundgebung in der sächsischen Landeshauptstadt zu stören. Nach Angaben des Antifa-Recherche-Teams (ART) Dresden beteiligten sich daran auch bekannte und verurteilte rechte Schläger. Die anwesenden Antifaschisten griffen ein und konnten sie abdrängen.</p>
<p>Nazis messen dem Aufmarsch am diesjährigen 65. Jahrestag der Bombardierung Dresdens eine besondere Bedeutung bei, meint die sächsische Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (LINKE). Sie berichtet, dass es derzeit in Sachsen jedes Wochenende zu Übergriffen kommt, zum Beispiel in Colditz am 29. Januar, wo eine Gruppe teils bekannter Neonazis mit einer Eisenstange auf linke Jugendliche eingeschlagen habe. In Köditz&#8217; Wahlkreis in Grimma und anderen Städten klebten Nazis dieser Tage flächendeckend Plakate zum Todestag des SA-Sturmführers Horst Wessel am 23. Februar.</p>
<p>Auch außerhalb von Sachsen stellen Nazis ihre Taten in einen Kontext zu Dresden. In Salzwedel (Sachsen-Anhalt) griffen Anfang Februar Vermummte eine Infoveranstaltung an. In Berlin-Neukölln wurde in der Nacht zu Montag die Geschäftsstelle der Grünen mit der Parole »Dresden &#8216;45 unvergessen« beschmiert. Bei linken Berliner Projekten, die für ihre antifaschistische Arbeit bekannt sind, wurden vergangene Wochen Scheiben und Eingangstüren beschädigt und NPD-Zettel verklebt. Dessen ungeachtet mobilisierten die Initiativen weiter zu den Blockaden. Niels Seibert</p>
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		<title>Nazi-Aufmarsch in Dresden: &#8220;Ausgerechnet vorm Bahnhof&#8221; (taz, 13.2.2010)</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 15:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dermarsl</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In Dresden-Neustadt gibt es keine erlaubte Kundgebung gegen die Nazis, dennoch ist für 10 Uhr am Albertplatz zu einer Veranstaltung aufgerufen. Über 1.000 Teilnehmer bei Antifa-Demo. VON ANDREAS SPEIT
Weiße Rose auf Gedenktafel (in der Nähe des Bahnhofs Dresden-Neustadt), fotografiert am 12.2.2010. Foto: dpa
Im verschneiten Dresden sind am frühen Morgen viele Menschen unterwegs. Die Kälte hält [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Dresden-Neustadt gibt es keine erlaubte Kundgebung gegen die Nazis, dennoch ist für 10 Uhr am Albertplatz zu einer Veranstaltung aufgerufen. Über 1.000 Teilnehmer bei Antifa-Demo. VON ANDREAS SPEIT</p>
<p>Weiße Rose auf Gedenktafel (in der Nähe des Bahnhofs Dresden-Neustadt), fotografiert am 12.2.2010. Foto: dpa</p>
<p>Im verschneiten Dresden sind am frühen Morgen viele Menschen unterwegs. Die Kälte hält sie am Samstag nicht ab, in der Neustadt zu einer möglichen Kundgebung zu gehen. &#8220;Antifaschismus überlassen wir nicht dem Staat&#8221;, steht auf einem Transparent an einem Kino.</p>
<p>Ein Plakat &#8220;Nazis raus aus Dresden-Neustadt&#8221; verrät, wo die meist jungen Erwachsenen hinwollen: &#8220;Albertplatz 10.00&#8243;. In der Nacht wurden die Plakate noch schnell geklebt. Das an diesem 13. Februar alle Kundgebungen gegen den Neonazimarsch in dem Stadtteil verboten sind, hat wenig demobilisiert. &#8220;Jetzt erst recht&#8221; scheint das Motto der Gegendemonstranten zu sein.</p>
<p>Bereits am Freitagabend waren über 1.000 Demonstranten vom Albertplatz in die Altstadt gezogen. &#8220;Oma, Opa und Hans-Peter waren keine Opfer, sondern Täter&#8221; skandierten sie. Bewusst griffen die Organisatoren den &#8220;Mythos Dresden&#8221; an. Die Stadt habe durch ihre Erinnerungspolitik das Erstarken des rechtsextremen &#8220;Trauermarsch&#8221; anlässlich der Bombardierung der Stadt 1945 mit zu verantworten, heiß es hier in den Reihen, und auch durch die Gleichsetzung von linken Gegenprotest und rechten Marsch. &#8220;Keine Versöhnung mit Deutschland&#8221; war so auch das Demomotto.</p>
<p>Die Parolen verschreckten an dem Abend Passanten aber nicht. &#8220;Die haben doch recht&#8221;, meint ein Herr am Straßenrand. &#8220;Die Stadtverwaltung hat den Marsch in der Neustadt zugelassen, während die &#8216;Oberen&#8217; in der Altsstadt weit weg vom Geschehen protestieren&#8221;.</p>
<p>Ein auffallend älterer Herr stimmt zu und erzählt: &#8220;Ich habe die Luftangriffe 45 erlebt. Schlimm war es, fürchterlich&#8221;. Und er betont, den Tränen nahe, weil das Datum ihn &#8220;immer so berühre&#8221;: &#8220;Diese Nazis darf man dieses Gedenken nicht für sich instrumentalisieren lassen. Das hat die Politik aber&#8221;. Einschätzungen und Aussagen, denen eine ältere Frau nicht so zustimmt. &#8220;Ach, ich möchte nüscht sagen&#8221; sagt sie. Um dann aber doch anzumerken: &#8220;Ausgerechnet vom Bahnhof&#8221;.</p>
<p>Gegen 12 Uhr soll dort am Neustädter Bahnhof der Marsch der &#8220;Jungen Landsmannschaft Deutschland&#8221; beginnen. Hier, wo Juden aus Dresden während des Nationalsozialismus deportiert wurden. Am Freitagmittag legten bereits Demonstranten Gebinde an die Denktafel.</p>
<p>Seit dem Bekanntwerden des Auftaktortes des &#8220;Trauermarsches&#8221; intensivierte die rechtsextreme Szene die Mobilisierung. Anweisungen, Tipps und Tricks für die Anreise wurden auf Websites verbreitet. &#8220;Es wird nicht ein Marsch wie die Jahre zuvor, es wird eine Machtprobe werden&#8221; ist noch eine moderate Androhung. Offen wird nicht bloß auf Altermedia von Angriffen auf die Gegendemonstranten gesprochen. Ein Tipp auf Szeneportal: &#8220;Schon ein Stein in der Frontscheibe kann das Ende der Fahrt bedeuten&#8230;&#8221;.</p>
<p>Diese Drohungen müssen erst genommen werden, sagt Kerstin Köditz, Landtagsabgeordneter der &#8220;Linken&#8221; am Rande der Demonstration. &#8220;Vergangenes Jahr war es zu Übergriffen aus dem rechten Marsch gekommen&#8221;, sagt sie. &#8220;Nicht bloß Gewerkschafter griffen Neonazis auf dem Rückweg an&#8221;, erinnert Köditz.</p>
<p>Nicht alle Gegenaktionen sind untersagt. In der Altstadt können Demonstranten sich ab 13.00 an einer Menschenkette beteiligen.</p>
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		<title>Rechtsextreme Straftaten an sächsischen Schulen rückläufig (Endstation Rechts, 11.02.2010)</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dermarsl</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Verfasst von Oliver Cruzcampo
Die Zahl rechtsextremer Straftaten an sächsischen Schulen ist gesunken. Registrierten die Ermittler 2008 noch 122 Delikte von ganz rechts außen, so waren es im vergangenen Jahr 99. Das entspricht einem Rückgang von knapp 19 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen Antwort von Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verfasst von Oliver Cruzcampo</p>
<p>Die Zahl rechtsextremer Straftaten an sächsischen Schulen ist gesunken. Registrierten die Ermittler 2008 noch 122 Delikte von ganz rechts außen, so waren es im vergangenen Jahr 99. Das entspricht einem Rückgang von knapp 19 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen Antwort von Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Kerstin Köditz hervor.</p>
<p>Wie bereits in den Vorjahren handelt es sich bei den Straftaten überwiegend um das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Hakenkreuzschmierereien zum Beispiel. Darüber hinaus gab es Fälle von Volksverhetzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Klare regionale Schwerpunkte existieren nicht, die Delikte ziehen sich quer durchs gesamte Land, berichtet die &#8220;Leipziger Volkszeitung&#8221;.</p>
<p>Umso eindeutiger sind die Unterschiede bei den Schularten. Die mit weitem Abstand meisten Fälle registrierten die Behörden an sächsischen Mittelschulen, an denen über ein Drittel aller Delikte registriert wurde. Doch auch Grund- und Berufsschulen waren betroffen. Neu allerdings ist die Tatsache, dass im vergangenen Jahr Sachsens Gymnasien mit 14 Straftaten an zweiter Stelle stehen. Auffällig ist weiterhin, dass es rechtsextreme Delikte auch an evangelischen Schulen gab, in Leipzig und Dresden zum Beispiel; und selbst das Internat der Eliteschule in Klingenthal taucht in der Polizeistatistik auf.</p>
<p>In seiner Antwort verwies Ulbig auf Aktionen der rechtsextremen NPD, die während des Wahlkampfes 2009 eine sogenannte Jungwählerkampagne gestartet hatte. Dabei sei an verschiedenen Schulen Propagandamaterial verteilt worden - nicht zuletzt Comic-Hefte und CDs. Aufgrund der Aktionen sieht der Minister &#8220;Handlungsbedarf für eine umfassende Prävention&#8221;, nötig sei Demokratieerziehung. Die Polizei biete Projekte und Veranstaltungen an, mit denen insbesondere Kinder und Jugendliche für die Demokratie gewonnen werden sollen.</p>
<p>Dem entgegen steht die Tatsache, dass die schwarz-gelbe Landesregierung aktuell 7,7 Millionen Euro im Bereich der Jugendhilfe einsparen will. Köditz forderte am Mittwoch mehr Einsatz gegen den Rechtsextremismus an Sachsens Schulen. Gerade Lehrer müssten sich dem Thema stellen.</p>
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