Philipp Nowotny

Dresden. Den sächsischen Initiativen gegen Rechtsextremismus droht ein schwerer finanzieller Schlag. Weil im Sächsischen Doppelhaushalt 2013/2014 keine Kofinanzierung für das Beratungsnetzwerk Sachsen für 2014 eingestellt worden ist, fehlen dem Netzwerk im nächsten Jahr nach derzeitigem Stand insgesamt 750.000 Euro an staatlichen Fördermitteln. Die Mobile Beratung gegen Rechts in Sachsen des Kulturbüros Sachsen e.V. sowie die Opferberatung für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie Sachsen e.V. (RAA), die im Beratungsnetzwerk Sachsen organisiert sind, stehen damit vor dem Aus ihrer Arbeit.

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Neben Hanneforth und Kusche sprachen sich auch die sächsischen Oppositionspolitiker Kerstin Köditz (Die Linke), Henning Homann (SPD) und Miro Jennerjahn (Bündnis 90/Die Grünen) sowie der stellvertretende Vorsitzende des DGB Sachsen, Markus Schlimbach, und der Superintendent des evangelischen Kirchenbezirks Dresden Mitte, Christian Behr, für eine schnelle Zusage des Freistaats zur Finanzierung der Mobilen Beratung sowie der Opferberatung aus.

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