Naunhof. Wie in jedem Jahr für der Kreisverband Westsachsen der LINKEN eine Veranstaltung für die beiden ermordeten Sozialistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch. Am Gedenkstein im Ortsteil Lindhardt spricht am Samstag, dem 14. Januar, um 11 Uhr die Grimmaer Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz. „Uns als LINKEN geht es gerade darum“, so Kreisvorstandsmitglied Harry Eichhorn, „die Aktualität der beiden aufzuzeigen. Das ist das Gegenteil nostalgischer Heldenverehrung.“ Köditz will einen Schwerpunkt auf den Aspekt legen, dass die Mörder noch immer unter uns seien. „Das trifft für die Mörder von Luxemburg und Liebknecht, die auch nach der Nazizeit unbehelligt blieben, genauso zu wie für die akzuelle Mordserie des NSU. Damals wie heute gab es zumindest eine Mitschuld staatlicher Stellen.“


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