Der Jenaer Stadtjugendpfarrer Lothar König äußert sich zum ersten Mal seit der umstrittenen Hausdurchsuchung im Auftrag der Dresdner Staatsanwaltschaft in seinen Räumlichkeiten bei einer öffentlichen Veranstaltung in Sachsen zu seinem Engagement gegen Naziaufmärsche und dem Verhalten der Ermittlungsbehörden: „Warum fährt ein Jenaer Stadtjugendpfarrer nach Dresden? Oder: Methoden der Kriminalisierung“ heißt Königs Thema für Kurzvortrag und Diskussion bei einem öffentlichen Hearing der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag. Mit dabei Katharina König, Abgeordnete der LINKEN im Thüringer Landtag, und die Jenaer Rechtsanwältin Kristin Pietrzyk. Einen Problemaufriss zum Thema „Politisch motivierte Kriminalisierung der gesellschaftlichen Linken“ gibt zu Beginn Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag.

Zeit und Ort: Dienstag, den 4. Oktober 2011, 13 Uhr im Fraktionssaal der LINKEN (Raum A 400) im Landtags-Altbau.

Das Thema Diskreditierung demokratischen Engagements spielt auch am Abend desselben Tages eine Rolle – bei einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Frankenberg zum Thema „Extremismustheorie auf dem Prüfstand“, bei der Prof. Gerhard Besier (DIE LINKE), Vorsitzender des Landtags-Wissenschaftsausschusses und Lehrstuhl für Europastudien an der TU Dresden, Prof. Eckhard Jesse vom Lehrstuhl für Politische Systeme, Politische Institutionen an der TU Chemnitz, und Prof. Wolfgang Wippermann, Lehrstuhl für Neuere Geschichte am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin, miteinander diskutieren. Moderation: Susanna Karawanskij, Politikwissenschaftlerin, Leipzig.

Zeit und Ort: Dienstag, den 4. Oktober 2011, 19 Uhr im Kleinen Saal, Stadtpark Frankenberg in Frankenberg / Sachsen.


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