Film über ukrainische Zwangsarbeiter in Vorbereitung des 12. Gedenkmarsches

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Jugend Cinema zeigen die beiden Kreisjugendverbände von Die Linke und SPD, Linksjugend solid und Jusos, am 7. April 2011 um 18.30 Uhr im Bürger_innen- und Kulturzentrum D5 am Domplatz 5 in Wurzen einen 45-minütigen Dokumentarfilm. Im Anschluss bieten die Veranstalter eine Diskussion dazu an, zu der sie Dr. Andrea Lorz von der Gedenkstätte Zwangsarbeit Leipzig eingeladen haben, an. “Gerade im Hinblick auf den bevorstehenden 12. Gedenkmarsch am 8. Mai freuen wir uns sehr, dass sich junge Leute engagieren, dieses wichtige Thema aufnehmen und dazu eine Veranstaltung hier bei uns durchführen wollen.”, so Ingo Stange, Projektmanager im Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.. Der Eintritt ist frei.

Hintergrund: Wir waren in Deutschland – Ukrainische Zwangsarbeiter erzählen
Film, D 2000, 45 min

Die Diskussion um die Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter ist in Deutschland rein unter finanziellen Gesichtspunkten geführt worden. Die Entschädigungsfrage wurde auf das reduziert, worauf es den Firmen letztendlich ankam, aufs Geld. Über die Menschen hinter den Zahlen denkt kaum jemand nach. Erstaunlicherweise noch nicht einmal in den Ländern der Betroffenen. In unserem Film kommen dagegen Frauen und Männer zu Wort, die als Jugendliche nach Deutschland verschleppt wurden. Sie denken über die Nazis, die Deutschen, die Russen, ihr Leben und ihr Sterben nach.


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