Landesliste der LINKEN: „Gut aufgestellt in die Landtagswahl“

Jun 15th, 2009 | Von admin | Kategorie: Landkreis Leipzig

Als „hervorragend positioniert“ sieht die Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz ihre Partei im Kreis nach dem Listenparteitag am Wochenende in Burgstädt. „Wenn mit Heike Werner, der Vorsitzenden unserer Kreistagsfraktion, Enrico Stange und mir selbst gleich drei Personen auf der Landesliste unter den ersten 15 Kandidierenden rangieren“, kommentiert sie, „zeigt dies, dass die Direktkandidaten des Kreisverbandes auf der Landesebene hohes Ansehen genießen.“ Heike Werner (Markkleeberg) war von den Delegierten auf Listenplatz 9 gesetzt worden, Enrico Stange (Borna) auf Platz 12. Die Grimmaer Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz hatte sich in einer Kampfkandidatur auf den als sicher geltenden Listenplatz 15 vorgeschoben. „Den Delegierten war es dabei offenbar wichtig zu zeigen, dass das Arbeitsfeld der antifaschistischen Politik für unsere Partei einen zentralen Stellenwert hat“, zieht Köditz Bilanz. „Ich freue mich natürlich, dass meine bisherige Arbeit mit diesem Resultat Anerkennung gefunden hat.“
Auch dass mit Denny Trölenberg, dem Betriebsratsvorsitzenden der Muldentalkliniken, Rosemarie Jahn (Markkleeberg) und der parteilosen langjährigen Gemeinderätin Christel Neustadt (Bennewitz) und René Jalaß (Naunhof) vier weitere Bewerber aus dem Landkreis Leipzig den Sprung auf die 62 Namen umfassende Landesliste geschafft haben, sieht Köditz als Zeichen der Stärke. „Besonders für den Neueinsteiger Denny Trölenberg muss sein Platz 46 sicherlich als Erfolg gewertet werden“, meint sie, „denn gerade für den Bereich der Gesundheitspolitik und der Interessenvertretung für die abhängig Beschäftigten sind wir sehr gut aufgestellt.“
Sie selbst sehe jetzt ihr Ziel darin, der CDU das Direktmandat im Wahlkreis 35 streitig zu machen. „Die CDU hat diesen Wahlkreis nicht gepachtet“, meint sie kämpferisch, „und die Menschen haben verdient ein Vertretung in Dresden zu haben, die sich als nicht zu überhörende Stimme der Region in Dresden versteht. Wir brauchen nicht, wie in der Vergangenheit, einen Wahlkreisabgeordneten, der den Willen der Staatsregierung durchsetzt, sondern wir brauchen jemanden, der für soziale Inhalte steht. Mutig und engagiert.“ Wenn ihr Kreisverband die Fehler bei den Kommunalwahlen gründlich analysiere, sei dieses Ziel durchaus realistisch.


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